Honorarberatung Sindelfingen = Unabhängige Finanzberatung Sindelfingen

Welche Leistungen Sie am besten bei einem Honorarberater buchen sollten

In der Finanzwelt ist die provisionsbasierte Beratung derzeit immer noch der Goldstandard. Auch im Jahr 2022 nutzen fast alle Versicherungsmakler und Berater ein Provisionsmodell, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Einfach gesagt bedeutet das, dass diese Berater nicht für die Beratung an sich bezahlt werden, sondern für den Verkauf von Produkten eine Provision von den jeweiligen Produktanbietern erhalten. Das heißt nicht, dass Provisionsberater per se schlecht sind oder Sie in solchen Agenturen nicht gut beraten werden können. Der Faktor Verkauf spielt aber beim Provisionsberater immer eine Rolle, weshalb einige Leistungen entweder erst gar nicht angeboten werden oder die Beratung nicht mit der notwendigen Neutralität durchgeführt werden kann. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was Sie ausschließlich von Honorarberatern erwarten können und warum manche Beratungsleistungen ausschließlich von eben diesen angeboten werden.

Portrait von Lothar Eller
Lothar Eller, Ihr Honorarberater für Stuttgart, Reutlingen und Tübingen

Welche Leistungen können nur von Honorarberatern in höchster Qualität angeboten werden?

Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht von Beratungsangeboten, die eigentlich nur von Honorarberatern angeboten werden können. Es gibt auch Provisionsberater, die diese Leistungen anbieten, häufig besteht dann jedoch ein Interessenskonflikt, weshalb die Beratung nicht optimal im Sinne des Kunden erfolgen kann.

Zweitmeinungen

Wenn ein anderer Versicherungsmakler oder Agent Ihnen ein Angebot gemacht hat, kann es durchaus sinnvoll sein, eine zweite Meinung einzuholen. Eine zweite Meinung bekommen Sie vermutlich in jeder Agentur, bei der Sie nach einer solchen Fragen. Die Erfahrung zeigt leider, dass sie hier häufig schlechtere Angebote vorgelegt bekommen und der Provisionsberater versucht, Ihnen dieses schlechtere Angebot als das bessere zu verkaufen. Da Provisionsberater häufig nur ein Produkt oder zumindest nur eine begrenzte Auswahl dieser anbieten kann, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass er die beste Lösung für sie parat hält. Da er auf die Einnahmen der Provisionen angewiesen ist, ist es in seinem Interesse, ihnen sein Produkt zu verkaufen. Bei der Honorarberatung zahlen Sie vorab und der Berater ist nicht auf den Verkauf oder angewiesen. Hier können Sie davon ausgehen, dass der Berater keine Gesellschaft bevorzugt oder Ihnen einen unnötig überteuerten Vertrag anbietet. Die Honorarberatung Sindelfingen bietet Ihnen einen breiten Pool an Produkten, aus dem wir gemeinsam mit Ihnen das für Sie geeignete auswählen.

Depotcheck

Wenn es um das Thema Depots geht, lohnt sich der Besuch beim Honorarberater besonders. Neben der Tatsache, dass Depotberatung und ein Depotcheck bei vielen Provisionsberatern nicht hoch im Kurs stehen, da die Bezahlung nicht besonders gut ist, besteht im Bereich der passiven Geldanlage ein massiver Interessenskonflikt beim Provisionsberater. Der Berater bekommt beim Verkauf von Fonds nämlich eine Provision auf Basis der Verkaufskosten. Diese Kosten werden direkt von der Rendite abgezogen. Das ist erstmal kein Problem, denn auch der Honorarberater kostet anfangs natürlich Geld, welches dann in der Folge nicht angelegt werden kann. Der Provisionsberater profitiert allerdings finanziell davon, ihnen besonders teure Investmentfonds zu verkaufen. An einem aktiv gemanagten Fonds mit 2,5 % Kosten verdient er das Fünffache wie an einer passiven Anlagestrategie mit ETFs, die Sie lediglich 0,5 % jährlich kosten. Gleiches gilt für den Ausgabeaufschlag. Viele passive Investmentprodukte werden mittlerweile vollständig ohne Ausgabeaufschlag, sprich ohne direkte Verkaufskosten, angeboten. Die meisten aktiv gemanagten Fonds verlangen auch heute noch Ausgabeaufschläge von bis zu 5 %. Wenn Sie also 100.000 € in einen solchen aktiven Fonds investieren, fließen 5.000 € davon direkt in die Tasche des Provisionsberaters. Da der Honorarberater kein Geld von den Fondsgesellschaften kassiert, kann er ohne Interessenskonflikt die günstigste Variante anbieten und auf Ausgabeaufschläge oder andere versteckte Kosten verzichten.

Altersvorsorgeplanung

Der provisionsbasierte Versicherungsmakler lebt vom Verkaufen von Versicherungen. Je mehr Versicherungen er Ihnen verkauft und je mehr Sie dafür ausgeben, umso besser verdient er. Natürlich handelt nicht jeder Versicherungsmakler ausschließlich nach dem Prinzip der Gewinnmaximierung, trotzdem besteht vor allem bei der Altersvorsorgeplanung ein Anreiz, Sie zu überhöhten Sparbeträgen zu animieren. Aber warum spielt das ausgerechnet in der Altersvorsorgeplanung eine solch große Rolle? Ganz einfach: Altersvorsorgeverträge werden in der Regel anders bezahlt als andere Versicherungsarten. Während der Makler oder Agent bei Abschluss einer Sachversicherung jährlich einen Anteil der Gesamtsumme der gezahlten Versicherungsbeiträge als Provision erhält, bekommt er für den Abschluss einer Altersvorsorgeversicherung eine Provisionszahlung auf Basis der Gesamtlaufzeit. Wenn Sie also einen Altersvorsorgevertrag mit einer Laufzeit von 40 Jahren und jährlichen Zahlungen von 3.000 € abschließen, erhält der Versicherungsmakler oder Agent bei einem Provisionsanteil von 2 % 2.400 Euro für den Vertragsabschluss. Zum Vergleich: Bei einer Haftpflichtversicherung, die in der Regel etwa 50 bis 100 Euro pro Jahr kostet, erhält er maximal 10 Euro Provision. Gerade bei diesen Verträgen mit langer Laufzeit besteht für den provisionsbasierten Berater also ein großer finanzieller Interessenskonflikt.

Vermögensverwaltung

Sie haben sich bereits ein großes Vermögen erarbeitet und möchten dieses jetzt verwalten lassen und von den daraus erwirtschafteten Zinsen leben? Dann sollten Sie vorab ein wenig Geld in einen Honorarberater investieren. Wie auch beim Depotcheck erfolgt die optimale Vermögensverwaltung über passive Anlagestrategien mit niedrigen Kosten. Da bei Vermögensverwaltungsstrategien häufig Anlagen mit weniger Schwankungen genutzt werden, ist die Kosteneffizienz hier noch wichtiger. Bei einem Mischfonds mit einer Rendite von 5 % pro Jahr würde eine Kostenquote von 2,5 % die Hälfte der Rendite vernichten. Rechnen wir jetzt noch die Inflation hinzu, würde der Mischfonds im Fall einer solchen Kostenquote sogar eine negative Realrendite abwerfen. Um das zu verhindern, müssen bei der Vermögensverwaltung kostengünstige, passive Strategien eingesetzt werden, die sie häufig nur bei Honorarberatern erhalten, da diese nicht auf die Ausgabeaufschläge der aktiv gemanagten Fonds angewiesen sind.

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